Die Lingual-Technik

Für die Lingual-Technik werden spezielle, individuell angepasste Brackets auf die Rückflächen der Zähne geklebt. Statt auf der Wangenseite ist hier die Apparatur also auf der Zungenseite der Zähne befestigt. Die Bewegung wird wie bei den aussen aufgeklebten Brackets mit Drahtbögen bewirkt. Die Kosten sind ca. 15-25% höher als beim konventionellen Verfahren mit aussenliegenden Brackets.

Vorteile
Bestmögliche Ästhetik während der Behandlungszeit. Ihr Gegenüber wird die Brackets nicht sehen können.

Nachteile
In Fällen von extremen Fehlständen ist sie nicht in gleich kurzer Zeit durchführbar wie eine konventionelle 6-Monats-Zahnspange von aussen.
Auf der Gaumen- oder Zungenseite steht wesentlich weniger Platz zur Verfügung als auf der Lippenseite der Zähne. Außerdem sind diese Bereiche viel schlechter zugänglich. Der Schwierigkeitsgrad für den Zahnarzt ist deswegen deutlich höher. Das Ergebnis ist manchmal daher nicht ganz so perfekt wie mit außen befestigten Brackets. Die Aussprache ist durch die innenliegenden Apparaturen nur in den ersten Tagen behindert. Die Reinigung der Zähne ist aber erschwert. Es kann schon dauern, bis man Speisereste zwischen den Brackets herausmanipuliert hat. Die Behandlung kann in einigen Fällen, besonders bei gedrehten Zähnen oder extremem Engstand, länger dauern als mit konventioneller Technik.

Beispiele für die unsichtbare Zahnspange - Lingualtechnik

 

 

 

 

Kosmetische Zahnregulierung
Die Methoden
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